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Enthält Sulfite

Formiche

Ansonica «Costa dell'Argentario»

Sonne im Gesicht. Salz im Glas.

Ganz im Süden der Maremma, einen Steinwurf vom Tyrrhenischen Meer (Tirreno) entfernt, haben sich die Jungs von Formiche einer fast vergessenen Lokalheldin verschrieben: Ansonica. Die alten Reben stehen auf roten, sandigen Böden mit maritimen Ablagerungen und bekommen täglich eine ordentliche Portion Sonne, Wind und Meeresluft ab. Viel mediterraner geht eigentlich kaum.

Gelesen wird von Hand und in mehreren Durchgängen – jede Traube soll dann in den Keller kommen, wenn sie wirklich bereit ist. Dort bleibt Formiche angenehm zurückhaltend: spontane Vergärung, Edelstahl und gebrauchte Barriques, Zeit auf der Feinhefe und möglichst wenig Eingriffe. Kein Natural-Wine-Funk-Zirkus, sondern eine ziemlich unverstellte Übersetzung dieses kleinen Fleckens toskanischer Küste.

Im Glas: Gelber Pfirsich, Zitrone und reife Birne treffen auf mediterrane Kräuter und eine feine, fast salzige Würze. Saftig und weich im Antrunk, dann kommt die Küste um die Ecke: Frische, Grip und diese leicht herbe, mineralische Note, die Lust auf den nächsten Schluck macht.

Produktdetails

Weinart
Weisswein
Weinbau
Natural Wine
Rebsorten
Ansonica
Alkohol
12.5%
Ausbau
8 Monate | Teil Stahltank, Teil alte Barriques
Land
Italien
Region
Toscana
Appellation
Costa dell’Argentario DOC
Weingut
Formiche
CHF 22.00
Auf Lager
Weingut

Formiche

Vier Freunde, eine alte Rebsorte und ziemlich viel Meer: «Formiche» ist das gemeinsame Projekt von Simone (auf dem Bild), Gigi, Dylan und einem zweiten Simone – drei Winzern und einem Agronomen, die 2018 beschlossen, in der südlichen Maremma etwas Eigenes aufzubauen. Der Name bedeutet «Ameisen»: Klein für sich, erstaunlich stark zusammen. Dazu ist der Name ein Anspielung auf die gleichnamigen Inseln vor der maremmanischen Küste.

Ihre Bühne liegt bei Capalbio, nur wenige Kilometer vom Meer entfernt. Und dort dreht sich fast alles um die autochthone Rebsorte Ansonica – eine alte, spät reifende Rebsorte der toskanischen Küste. Formiche fand einen kleinen, etwas vergessenen Weinberg mit alten Reben auf roten, sandigen Böden voller maritimer Ablagerungen und brachte ihn Stück für Stück wieder zum Leben.

Im Weinberg wie im Keller gilt begleiten statt dirigieren: Handarbeit, lebendige Böden, spontane Vergärung und möglichst wenige Eingriffe. Entstehen sollen keine lauten Natural Wines, sondern charaktervolle, mediterrane Weine mit Frische, Salz und ordentlich Küstengefühl.